Johannisberg
Johannisberg verdankt seinen Namen und seine Entwicklung dem Benediktinerorden,
der Anfang des 12. Jahrhunderts majestätisch auf der Bergkuppe
über dem Rhein eine Abtei errichtete. 1716 wurde das von den
Mönchen verlassene Kloster an die Fürstabtei Fulda verkauft.
Die geistliche Herrschaft Fulda schrieb Weingeschichte, besonders
im Hinblick die kluge Ausnutzung der zufällig gelungenen ersten
Spätlese im Jahr 1775.
Nach der Säkularisation (1802) besaßen das nunmehrige
Schloß der Prinz von Oranien, Kaiser Napoleon und sein Marschall
Kellermann und Kaiser Franz I. von Österreich. Dieser schenkte
es 1816 dem Fürsten Metternich als Belohnung für seine
diplomatischen Verdienste auf dem Wiener Kongreß. Der heute
Eigentümer von Schloß und Weingut ist der Oetker-Konzern.
Dem Schmuck blühender Rosen verdankt Johannisberg den Namen
„Dorf des Weines und der Rosen“.
Links:
Winzer
aus Johannisberg
www.geisenheim.de
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