Martinsthal
Die erste Nachricht von Martinsthal ist um 1363
überliefert. Von 1406 bis 1935 hieß Martinsthal Neudorf.
In kein Ortsschicksal hat die Anlage des „Gebücks“
mehr eingegriffen als in das von Martinsthal. Das „Gebück“
war eine Naturfestung, die wahrscheinlich um das Jahr 1300 rings
um den Rheingau angelegt wurde. So wie heute die Reben gebogen werden,
wurden damals Hainbuchen gebogen, die in kilometerlangen Reihen
und in einer Breite bis zu 100 Metern zum militärischen Schutz
des Rheingaus angepflanzt und im Laufe der Jahre miteinander verflochten
wurden.
Sehenswert ist, neben der spätgotischen Pfarrkirche, das Gasthaus
„Zur Krone“, welches 1528 als Rathaus errichtet wurde
und ein selten schönes Fachwerkgeschoß besitzt.
Aus Martinsthal kam bereits zweimal die „Deutsche Weinkönigin“,
1969/70 und 1972/73.
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aus Martinsthal
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