Wiesbaden
Die Kur- und Kongreßstadt Wiesbaden liegt zwischen
den Taunus-höhen im Norden und dem Rhein im Süden. Durch
den hauseigenen Weinberg „Neroberg“ und die angeschlossenen
Gemeinden mit ihren Weinbergslagen ist Wiesbaden auch Weinstadt.
Hier findet alljährlich im August die Rheingauer Weinwoche
statt, wo Winzer aus allen Rheingaugemeinden vertreten sind.
Zwischen 12 und 16 n. Chr. legten die Römer auf dem Wiesbadener
„Heidenberg“ ein Kastell an. Im Schutz des Kastells
entstand eine zivile Ansiedlung, die sich zu einer römischen
Badestadt entwickelte. Im Jahre 406 gaben die Römer die Rheingrenze
auf, 100 Jahre später besiedelten die Franken das Land um Wiesbaden.
Der Biograph Karls des Großen nennt 829 erstmals „Wisibada“.
1242 war Wiesbaden kaiserliche Stadt und fiel dann an die Grafen
von Nassau. Der Aufstieg Wiesbadens zur Weltstadt begann mit dem
19. Jh. Unter Fürst Friedrich August wurde, nachdem dieser
1806 den Herzogtitel angenommen hatte, Wiesbaden zur nassauischen
Hauptstadt bestimmt. 1866 wurde Nassau von Preußen annektiert
und Wiesbaden eine Residenzstadt der preußischen Könige.
Das brachte neuen Aufschwung. Es wurde ein neues Theater gebaut
und ein neues Kurhaus, das 1907 in Gegenwart von Kaiser Wilhelm
II. eingeweiht wurde. Doch der 1. Weltkrieg und die anschließende
Besetzung durch französische Truppen setzten dieser Epoche
ein Ende. Ab 1926 begann die Eingemeindung mehrerer umliegender
Ortschaften. Nach dem 2. Weltkrieg wurde Wiesbaden im Jahre 1946
hessische Landeshauptstadt.
Links:
Winzer
aus Wiesbaden
www.wiesbaden.de
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