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Rheingauer Weinbauverband / Rheingau / Geschichte / Lage des Rheingaus |
Eigentlich
ist es ganz einfach, den Rheingau ausfindig zu machen:
Man muß nur eine Landkarte zur Hand nehmen und mit dem Finger
dem Rheinlauf folgen.
Wo der Rhein zwischen Mainz und Wiesbaden eine scharfe Wendung in
westliche Richtung macht, um dem Taunusgebirge auszuweichen, dort
liegt an seinem rechten Ufer der Rheingau. Langsam und genießerisch
fließt der Vater Rhein an diesem malerischen Landstrich vorbei.
Er erreicht hier seine weiteste Ausdehnung und gleicht stellenweise
einer Seenlandschaft.
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Der
Rhein war immer schon eine wichtige Handelsstraße, und die Rheingauer
wußten die günstige Lage ihrer Region zu nutzen.
Weinbau und Weinhandel verliehen dem Rheingau wirtschaftliche Kraft.
Daraus und aus ihrer Freiheit schöpften die Rheingauer ihr starkes
Selbstbewusstsein.
Der Humanist Johannes Butzbach schreibt im 15. Jahrhundert in seinem
„Wanderbüchlein“, einer Reisebeschreibung und autobiographischen
Chronik, über den Rheingau und seine Bewohner:
„Das Volk hat seine Freiheit bewahrt. Es erfreut sich alter
Rechte und Gewohnheiten, die bereits den Vorfahren verbrieft worden
sind.“ |
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