Wiesbadener
Neroberg
Bei der ersten Rodung für den Weinbau 1525/26 heißt
er Ersberg, später auch mersberg, wobei das „m“
wohl der Bezeichnung >an Ersberg< hinübergezogen wurde.
Im 17. und 18. Jahrhundert nannte man in Nersberg. In einer Art
romanischer Rückbesinnung auf die römische Vergangenheit
Wiesbadens hat man den Hausberg im vorigen Jahrhundert in Neroberg
umbenannt und somit hat die Lage ihren Namen erhalten.
Die Böden sind mittel- und tiefgründig. Der Boden ist
steinig und grusig auf vordevonischen Serizitgneis mit Lößlehmbeimengungen.
Die Weine sind fruchtig, würzig und haben eine pikante Säure.
Sie sind in ihrer Jugend verschlossen. Je nach der Jahreswitterung
sind die Weine grundverschieden.